La Biomassekraftwerk Ponferrada, im Stadtteil Compostilla gelegen, ist nach einem Gerichtsurteil, das in der Stadt für erhebliche Aufregung gesorgt hat, erneut in den Mittelpunkt öffentlicher Debatten gerückt. Das Urteil des Verwaltungsgerichts Nr. 2 von León, lässt die Zukunft des Projekts in der Schwebe und reißt die Kontroverse um seine Verarbeitung und seinen Betrieb erneut auf.
In den letzten Tagen haben verschiedene Nachbarschaftsverbände und Umweltgruppen diese Entscheidung gefeiert, die nicht nur die rechtliche Rentabilität der Anlage, sondern auch das politische und wirtschaftliche Management, das sie seit ihrer Gründung umgibt. Das Gerichtsurteil hebt zahlreiche Verwaltungsunregelmäßigkeiten und verstärkt die Forderungen nach Rechenschaftspflicht auf verschiedenen institutionellen Ebenen.
Ein klares Urteil: Aufhebung der Genehmigungen und Einstellung der Tätigkeit

Das Gerichtsurteil, das diese Woche bekannt gegeben wurde, widerruft zum zweiten Mal alle kommunalen Genehmigungen Die für das Biomassekraftwerk erteilte Genehmigung, einschließlich der Baugenehmigung, der Umweltgenehmigung und der Ausnahmegenehmigung, wurde zurückgezogen. Die Entscheidung wirkt sich sowohl auf den Bau als auch auf alle Aktivitäten in der Anlage aus und zwingt die Stadt Ponferrada, alle Arbeiten an der Anlage einzustellen.
Der Gerichtstext, der der Berufung der Einwohnervereinigung von Compostilla und der Umweltgruppe Bierzo Aire Limpio stattgibt, enthält die Wiederholung derselben Verwaltungsunregelmäßigkeiten Dies hatte bereits 2020 zu einer früheren Aufhebung der Genehmigungen geführt. Zu den schwerwiegendsten Punkten zählt das Gericht die lokale Verwaltung als sich des tatsächlichen Umfangs des Projekts voll bewusst, beschränkte den Rechtsschutz jedoch auf den Bau der Anlage und klammerte das Fernwärmenetz, das sich über weite Teile der Gemeinde erstreckt, bewusst aus.
Diese Strategie, so das Urteil, ermöglichte dem öffentlichen Unternehmen Somacyl, das für den Betrieb der Anlage verantwortlich war, eine erhebliche Reduzierung der Steuer auf Bau- und Bauleistungen (ICIO)Somit wurde die Steuer auf der Grundlage eines Budgets von weniger als 800.000 Euro gezahlt, während die tatsächlichen Kosten 2,1 Millionen Euro überstiegen.
Mängel bei der Information der Öffentlichkeit und der Rechtmäßigkeit der Stadtplanung
Einer der Höhepunkte des Urteils ist die mangelnde Transparenz und Verschleierung von Informationen Das Gericht betonte, dass den Bürgern während des Genehmigungsverfahrens der Zugang zu den relevanten Unterlagen innerhalb der gesetzlichen Frist verwehrt worden sei und sie sich daher nicht wirklich und wirksam am Verfahren beteiligen konnten.
Es ist auch klar, dass die Nutzung des städtischen Untergrunds zur Installation des Wärmenetzes eine spezifischer aktivierender Titel und nicht etwa eine einfache Baugenehmigung, wie der Stadtrat beantragt hatte. Diese intensive Inanspruchnahme öffentlichen Raums ohne ausreichenden Rechtsschutz untermauert das Argument, dass das Bauvorhaben in der Praxis ohne behördliche Genehmigung durchgeführt wurde.
Rechtsanwalt Victor A. Bayón, der die Kläger vertritt, betont, dass das Urteil annulliert drei kommunale Vereinbarungen und warnt vor der möglichen Ableitung persönlicher und politischer Verantwortlichkeiten angesichts der Wiederholung der Verhaltensweisen, die bereits zur ersten Annullierung geführt hatten.
Das Gerichtsurteil begründete auch die ausdrückliche Forderung nach einer Vollständige Prüfung der in das Werk investierten europäischen öffentlichen MittelDie Beschwerdeführer behaupten, dass für die Anlage, die als „Senke für europäische Gelder“ bezeichnet wird, ein Höchstmaß an Transparenz und Rechenschaftspflicht gegenüber der Gemeinschaft von Bercian gelten müsse.
Die Vereinigung der Einwohner von Compostilla fordert, dass der derzeitige Bürgermeister von Ponferrada, Marco Morala, öffentlich die im Laufe der Jahre begangene Unregelmäßigkeiten und gegen das Urteil keine Berufung einzulegen, was eine Haltung der Verantwortung und Transparenz fördert.