In einer Zeit, in der Die Fertigung wird zunehmend vernetztDie Art und Weise, wie wir Vertrauen und Sicherheit im industriellen Umfeld managen, ist von grundlegender Bedeutung. So wie Sie Ihr Handy keinem Fremden geben würden, ohne dessen Absichten zu kennen, muss in modernen Fabriken jedes Gerät, jede Person oder jedes System vor dem Zugriff auf kritische Prozesse streng identifiziert werden. Dies ist unerlässlich in einer Landschaft, in der die Digitalisierung Netzwerke aus Tausenden miteinander verbundenen Systemen die alles steuern, von Robotern und IoT-Sensoren bis hin zu Cloud-Management-Plattformen.
Der technologische Fortschritt brachte eine mehr Effizienz in der Fertigung, aber auch neue Risiken, die direkte physische Auswirkungen auf die Produktion und sogar die nationale Infrastruktur haben können. Jüngste Vorfälle in Fabriken, Krankenhäusern und Stromnetzen zeigen, dass eine einzige Schwachstelle zu einem großen Problem führen kann.
Das Ende der traditionellen Sicherheit in der Fertigung
Jahrelang verließ sich die Fertigungsindustrie auf Sicherheitsmodelle, die auf der Idee einer „ummauerten Burg“ basierten, in der Annahme, dass alles innerhalb des Umkreises sicher sei. Doch das Aufkommen von aufkommende Technologien, die Integration von IT- und OT-Systemen sowie die Automatisierung mit künstlicher Intelligenz haben Fabriken in Umgebungen verwandelt hyperverbunden und viel anfälliger für Angriffe wie Ransomware.
Heutzutage stellen Cyberangriffe auf die Fertigung ein reales physisches Risiko dar.: Sie können Produktionslinien lahmlegen, Lieferketten unterbrechen und wichtige Dienstleistungen beeinträchtigen. Die Branche muss akzeptieren, dass alles ein Angriffsziel sein kann, und einen robusteren und flexibleren Sicherheitsansatz verfolgen.
Zero Trust: Der neue Standard im industriellen Schutz
Modell null vertrauen Es basiert auf der Prämisse, dass man niemals etwas oder jemandem ohne vorherige Überprüfung vertrauen sollte. Jeder Benutzer, jede Maschine oder jede Anwendung muss kontinuierlich identifiziert und überwacht werden, wobei Echtzeitdaten zu Identität und Kontext gesammelt werden müssen. Dieser Ansatz erfordert die Aufzeichnung und Prüfung jeder Aktion., wodurch Fabriken eine bessere Rückverfolgbarkeit und Reaktionsfähigkeit bei Vorfällen erhalten. Eine SPS sollte beispielsweise nur Befehlen von autorisierten Quellen gehorchen, sodass die Identifizierung der von jedem Akteur ausgeführten Aktionen und des Zeitpunkts möglich ist.
Die heutige Fertigung erfordert eine sich entwickelnde Mentalität
Trotz der beschleunigten Digitalisierung arbeiten viele Hersteller immer noch mit Legacy-Systeme und minimale Zugriffskontrollen. Der Anstieg des Fernzugriffs und die Integration von Drittanbieterlösungen haben die Angriffsfläche erheblich vergrößert und zwingen die Branche, ihre traditionellen Schutzansätze zu überprüfen.
So wenden Sie Zero Trust in der Fertigung an
- Identitätsprüfung an allen Zugangspunkten, sowohl von Einzelpersonen als auch von Teams.
- Wenden Sie das Prinzip der geringsten Privilegien an: Beschränken Sie den Zugriff und die Aktionen auf das Notwendige.
- Segmentieren und isolieren Sie kritische Netzwerke und Systeme, wodurch seitliche Bewegungen der Angreifer erschwert werden.
- Implementieren Sie Audits und kontinuierliche Überwachung um Vorfälle schnell zu erkennen und darauf zu reagieren.
- Infrastruktur aufrüsten und Offline-Resilienz fördern um die Betriebskontinuität aufrechtzuerhalten.
Innovation und Nachhaltigkeit in der Fertigung
Da die Sicherheit verstärkt wird, Innovation und Nachhaltigkeit werden zu Dreh- und Angelpunkten der neuen Fertigung. Ein prominentes Beispiel ist der Textilsektor, wo die Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen die Schaffung Hochleistungssportuniformen und -schuhe mit recycelten Materialien und saubereren Beschichtungen, wodurch der Verbrauch fossiler Ressourcen reduziert und die Umweltbelastung deutlich verringert wird.
In der Energiewirtschaft sucht die universitäre Forschung die Herstellung von Solarmodulen billiger und demokratischer zu gestalten, wobei kritische und teure Materialien wie Silizium durch Perowskit ersetzt werden, wodurch der Zugang zu erneuerbarer Energie erleichtert und die lokale Produktion gefördert wird, was dazu beiträgt, die Abhängigkeit von ausländischen Märkten zu verringern.
Gleichzeitig stärkt die Pharmaindustrie ihre lokale Produktion durch strategische Akquisitionen, etwa durch den Erwerb hochmoderner Anlagen von Herstellern wie Thermo Fisher Scientific, um der steigenden Nachfrage nach Medikamenten gerecht zu werden und eine zuverlässige Versorgung in den USA und anderen Märkten sicherzustellen.
Unternehmen aus Ländern wie China erkunden neue Möglichkeiten in Europa und errichten an strategischen Standorten Fabriken für grüne Batterien. Damit reagieren sie auf das Marktwachstum und die Notwendigkeit, Transportzeiten und -kosten zu reduzieren, die Produktion näher an den Verbrauchsort zu bringen und die industrielle Autarkie auf dem Kontinent zu stärken.
Die moderne Fertigung steht vor Herausforderungen, die über den einfachen Produktionsprozess hinausgehen: Cybersicherheit und Rückverfolgbarkeit der Operationen, zusammen mit der nachhaltige Innovation und die Forschung nach neuen Materialien sind Schlüsselfaktoren für eine widerstandsfähige und verantwortungsvolle Zukunft im Industriesektor.
