Entsalzung: Katalonien hält seine Anlagen auf Hochtouren und baut neue Infrastruktur auf, um künftigen Dürren entgegenzuwirken.

  • Katalonien investiert auch nach dem Ende der Dürre weiterhin in Entsalzungsanlagen und arbeitet derzeit mit 75 % ihrer Kapazität.
  • Die Regierung fördert neue Projekte wie die Erweiterung von La Tordera und den Bau der Entsalzungsanlage Foix, die 2029 in Betrieb gehen soll.
  • Ziel ist es, innerhalb von fünf Jahren 70 Prozent des Wasserbedarfs aus Quellen zu decken, die nicht vom Regen abhängig sind.
  • Umweltschützer kritisieren die Energiekosten und die Umweltauswirkungen dieser Strategie, die Behörden verteidigen jedoch ihre Kontrolle und Nachhaltigkeit.

Entsalzungsinfrastruktur in Betrieb

In Katalonien spielt die Entsalzung eine strategische Schlüsselrolle im Wassermanagement, selbst nach einer der schwersten Dürren der letzten Jahrzehnte. Obwohl die Reserven in den internen Reservoirs bemerkenswerte 80 % ihrer Kapazität erreicht haben und sich die Grundwasserleiter zu erholen beginnen, hat die Regierung beschlossen, ihre Wachsamkeit gegenüber der Möglichkeit wiederholter Episoden von Wasserknappheit, die durch die Auswirkungen des Klimawandels verschärft werden, nicht zu verringern.

Derzeit Katalanische Entsalzungsanlagen weiterhin in Betrieb mit hoher Geschwindigkeit, nämlich mit 75 % seiner maximalen Kapazität, eine Zahl, die über den Plänen des aktuellen Sonderplans für Dürre liegt, der 2020 genehmigt wurde. Diese Politik entspricht einer langfristigen Vision um künftigen Wasserkrisen zuvorzukommen und die Abhängigkeit vom Wetter zu verringern.

Gründe, die Entsalzung weiterhin im Vordergrund zu halten

Quellen der Katalanische Wasseragentur (ACA) Sie erklären, dass einer der Vorrangige Ziele sind der Erhalt der Stauseen und die Wiederherstellung strategischer Grundwasserleiter wie des Llobregat-Deltas zu ermöglichen, deren optimales Niveau noch nicht wieder erreicht ist. Entsalzungsanlagen am Laufen halten trägt dazu bei, die schnelle Erschöpfung der angesammelten Reserven zu verhindern, insbesondere während der verbrauchsintensiven Sommerzeiten.

Zusätzlich Es besteht die Verpflichtung, die Abhängigkeit von den Stauseen Ter, Sau und Susqueda zu verringern. zur Versorgung Barcelonas, die Teil der aktuellen Vereinbarungen zwischen den Verwaltungen ist. All diese Elemente tragen zu einem Wassermodell bei, das auf Widerstandsfähigkeit und der Vorwegnahme möglicher Dürren basiert.

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Neue Infrastruktur und Zukunftspläne

Die katalanische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, in fünf Jahren 70 % des Wasserbedarfs zu decken. kann mit Quellen gedeckt werden, die nicht vom Regen abhängig sind. Um dies zu erreichen, wird ein umfassender Plan umgesetzt, der den Ausbau der Entsalzungsanlage La Tordera (das nach einer Vereinbarung mit dem Staat Ende des Sommers seine Arbeiten aufnehmen wird) und die Schaffung einer neuen Anlage in FoixBeide Anlagen werden im ersten Halbjahr 2029 in Betrieb gehen.

Neben der Entsalzung Der Plan umfasst Maßnahmen wie die Wasserregeneration, eine höhere Netzeffizienz und die Nutzung neuer Becken. wie beispielsweise dem Besòs, mit dem Ziel, die Gesamtverfügbarkeit der Wasserressourcen um 280 Kubikhektometer zu erhöhen.

Diese Strategie basiert auf der Diagnose von Experten, die warnen vor der Desertifikation des Mittelmeerraums und einem erwarteten Rückgang der Flusswassermenge um bis zu 20 % bis 2050.

Soziale und ökologische Debatte

Nicht alle in der Gesellschaft begrüßen das Engagement für die Entsalzung als strukturelle Grundlage des neuen Wassermodells. Umweltorganisationen wie Wasser ist Leben warnen vor der hoher Energieverbrauch und mögliche Erhöhung der Wasserkosten, zusätzlich zu den Umweltauswirkungen des Solemanagements. Sie sind der Ansicht, dass diese Ressource nur in Notfallsituationen eingesetzt werden sollte, und schlagen vor, ihren Verbrauch in den Sektoren zu begrenzen, die hauptsächlich für Umweltverschmutzung und Abfall verantwortlich sind.

Da der ACAverteidigt jedoch die aktuelle Politik und behauptet, dass Die Kosten für die Entsalzung sind bereits im Tarif enthalten. Darüber hinaus behaupten sie, dass Es wurden keine signifikanten negativen Auswirkungen auf die Umwelt festgestelltDie Sole wird unter strengen Kontrollen mehrere Kilometer vor der Küste abgelassen, um die Auswirkungen auf die Meeresökosysteme so gering wie möglich zu halten.

Die Erfahrungen mit den jüngsten Dürren und die Klimaprognosen bestärken die katalanische Regierung in ihrer Überzeugung, dass die Annahme eines präventiver Ansatz und weniger abhängig von den Wetterbedingungen Sie ist unerlässlich. Die Entsalzung wird somit zu einer der Säulen des neuen und ehrgeizigen Wassermodells in Katalonien.