
Das Herz von Antofagasta Es beherbergt eine kleine, aber wichtige Oase: die Feuchtgebiet La ChimbaEingebettet in die trockene Landschaft Nordchiles hat dieser Naturraum internationale Aufmerksamkeit erregt, nachdem er den Star Award für BiodiversitätDamit ist es das erste Feuchtgebiet im südlichen Teil des Landes, das diese Auszeichnung erhält. Die Anerkennung, die das globale Netzwerk Wetland Link International (WLI) auf der COP15-Konferenz in Simbabwe überreichte, unterstreicht den Erfolg der Wiederherstellung und Erhaltung dieses städtischen Ökosystems.
Dieses Feuchtgebiet von 2,2 hectareas, im Stadtgebiet gelegen, ist seit 2018 Gegenstand intensiver Restaurierungsarbeiten. Dank der Zusammenarbeit zwischen der Kennedy Foundation, dem Unternehmen Copec, Universitäten, der Marine und verschiedenen Nachbarschaftsgruppen die Artenvielfalt des Ortes hat sich vervielfacht und seine Oberfläche wurde um fast die Hälfte vergrößert.
Ein Modell der Wiederherstellung und Biodiversität
Zwischen 2018 und 2024Durch gemeinsame Anstrengungen konnte die Ausdehnung des Feuchtgebiets um 48% und erhöhen Sie die Anzahl der erfasste Arten von 40 bis 163Dieses bemerkenswerte Wachstum spiegelt die aktive Beteiligung öffentlicher, privater und zivilgesellschaftlicher Akteure am Schutz einer Enklave wider, die eine grundlegende Rolle beim Umweltschutz in der Region spielt.
El Star Award für Biodiversität würdigt herausragende Leistungen im Umweltmanagement, in der Bildung, Forschung und im gesellschaftlichen Engagement. Bis heute nur 39 Standorte weltweit Diese Auszeichnung wurde verliehen, was die symbolträchtige Rolle des Feuchtgebiets Antofagasta in Lateinamerika unterstreicht.
Ein lebenswichtiger Zufluchtsort für einzigartige Arten

Das Feuchtgebiet Aguada La Chimba hat mehrere offizielle Schutznummern: Im Jahr 2021 wurde es erklärt Naturschutzgebiet und wurde auch anerkannt als erstes städtisches Feuchtgebiet der Region Antofagasta. Trotz seiner geringen Größe beherbergt es einen großen biologischen Reichtum mit bemerkenswerten Arten wie dem Atacama-Korridorsind silberne Tigerspinne und La Chimba Schnecke (Heleobia chimbaensis), eine mikroendemische Art, die derzeit vom Aussterben bedroht ist.
Das Feuchtgebiet spielt eine grundlegende Rolle als Zufluchtsort und Ruhestätte für Zugvögel und Bewohner und trägt so zum Schutz sowohl der im Norden Chiles heimischen Arten als auch der Arten aus anderen Breitengraden bei. Unter der Artenvielfalt, die es beherbergt, stechen folgende hervor: Garuma-Möweist die nördlicher Kolibri und Rotstirn-Tagua, gesichtet nach der Wiederherstellung der Umgebung.
Koordination und Beteiligung, Schlüssel zum Erfolg
Die Dynamik des Projekts wurde durch die Artikulation von strategische Allianzen zwischen öffentlichen Einrichtungen, privaten Unternehmen und der lokalen GemeinschaftLaut Denis Kennedy, Präsident der Kennedy Foundation, ist dieser Erfolg das Ergebnis einer gemeinsamen Vision und des Vertrauens in die Zusammenarbeit. Arturo Natho, Generaldirektor von Copec, betont, dass der Schutz des Feuchtgebiets auch eine Möglichkeit sei, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und die Lebensqualität der Menschen in der Region zu verbessern.
La Umweltminister, Maisa Rojas, unterstrich diese Anerkennung mit dem Hinweis, dass „Um globale Herausforderungen wie den Klimawandel und den Verlust der biologischen Vielfalt zu bewältigen, ist eine Koordination zwischen Regierung, Zivilgesellschaft und privaten Unternehmen von entscheidender Bedeutung.".
Herausforderungen und Bedrohungen für das Feuchtgebiet
Trotz der Fortschritte steht das Feuchtgebiet Aguada La Chimba weiterhin vor verschiedenen Herausforderungen. UmweltrisikenZu den größten Bedrohungen zählen die illegale Wasserentnahme, unbefugter Zugang von Menschen und Haustieren, Ansammlung von Abfall und Druck durch Immobilienexpansion.
Um diese Probleme zu bekämpfen, wurden sie installiert physische Barrieren, spezielle Beschilderung und Bürgerüberwachungsprogramme. Darüber hinaus wurden sie gefördert Bildungsaktivitäten Der Schwerpunkt lag auf der Bedeutung des Naturschutzes und umfasste Schulen, Organisationen und ehrenamtliche Umweltschützer.
An der Preisverleihung im Rahmen der COP15 nahmen prominente Vertreter wie Arturo Brandt, Direktor der Kennedy-Stiftung, sowie Vertreter des chilenischen Umweltministeriums teil, die das nationale und internationale Engagement zum Schutz des Feuchtgebiets bekräftigten.
Dieser Raum zeigt, dass Naturschutz und ökologische Wiederherstellung sind durch die gemeinsamen Anstrengungen verschiedener gesellschaftlicher Bereiche möglichTrotz seiner geringen Größe ist es zu einem Symbol für ökologische Widerstandsfähigkeit und Zusammenarbeit geworden und inspiriert andere Gemeinden, ihr Naturerbe zu schützen.
